Die Kunde vom Hund - Kynologie

Vom Wolf zum Hund

Die sozialen Strukturen, Funktionskreise und die Kommunikation sowie die artspezifischen Eigenschaften machen unseren Hund zu dem was er heute ist - zum besten Freund des Menschen, um Helfer und Arbeiter in allen Lebenslagen.

 

Welche Eigenschaften machten es möglich, dass der Wolf, Canis Lupus, zum Hund, Canis Lupus Familiaris, wurde und sich dem Menschen annäherte?

 

Wolf und Hund sind mitnichten miteinander zu 100% zu vergleichen und dennoch steckt viel des wilden Ahnen in unseren Haushunden. Parallelen und Unterschiede werden dargestellt und verglichen.

 

Funktionskreise und ihre Bedeutung

Genaues Erkennen verschiedener Motivationen im Hundeverhalten ist nur möglich, wenn man um die Funktionskreise weiß und sie zuordnen kann. Hunde handeln, um Bedürfnisse zu befriedigen - um etwas zu bekommen, was sie wollen oder etwas zu vermeiden, was sie nicht wollen. 

Mitunter gibt es Situationen, wo der Grund für gezeigte Verhaltensweisen schwer erkennbar ist. Für eine genaue Analyse ist das Wissen um die Bedürfnisse des Hundes und ihre Funktionskreise, von erheblichem Nutzen.

 

Von Hund zu Hund

Die feinen Kommunikationssignale des Hundes werden von Hundebesitzern im Alltag oft nicht erkannt oder falsch gedeutet. Dadurch kommt es zu vielen Missverständnissen, die den Hundehalter ratlos machen und er die Hilfe bei uns, den Hundetrainern, sucht.

 

Nicht selten werden Schuldzuweisungen getroffen und Hunde in Situationen gemaßregelt, wo es nicht nur unnötig ist, sondern auch fatale Folgen für das zukünftige Verhalten und die Psyche des Tieres haben kann. Daher ist es wichtig auch kleinste Signale zu erkennen und richtig deuten zu können. 

 

Basics der Hundeerziehung

Ein Hund hat verschiedene Möglichkeiten zu lernen. Diese Möglichkeiten nutzen wir in der Hundeerziehung und im Training, um dauerhaft gute Ergebnisse zu erzielen und den Hund als einen freiwilligen und gut motivierten Mitarbeiter erleben zu dürfen.

 

Auch Verhaltensauffälligkeiten können erlernt sein und deshalb betrachten wir das gesamte Spektrum seiner Auffassungsgabe, um Hund und Halter helfen zu können, die richtigen oder neue Wege zu beschreiten.

 

Basics der Hundehaltung

Pflege und Haltung ist ein wichtiges Thema. Die Grundkenntnisse sollten bei jedem Hundetrainer und Dogwalker vorhanden sein, um den Pflegezustand des Hundes zu erkennen und gegebenenfalls den Halter aufzuklären und anzuleiten. Ohrenpflege beim Hund, Augenpflege, Fellpflege, Pfotenpflege, Krallen schneiden, etc.

 

Hunderassen und Problematiken

Einige Hundehalter holen sich den Wolf im Schafspelz ins Haus, weil er so hübsch aussieht und sind mit dessen rassespezifischen Eigenschaften überfordert und benötigen dringend Anleitung und Hilfe. Damit wir Hundetrainer gut gerüstet sind findet dieser Teil der Ausbildung immer wieder Beachtung und wird in nahezu jede Analyse mit einbezogen.

 

Kommunikation, Sozialverhalten, rassespezifische Eigenschaften und Gesundheit vieler Rassen sind mitunter stark verändert, ausgeprägt oder nicht vorhanden.

 

Aggressionen und Stresssignale

Aggressionen oder aggressives Verhalten fordern Hundebesitzer und Trainer gleichermaßen.

 

Wo kommen sie her?

Wie entstehen sie?

Wie sind sie zu bewerten?

 

Es gibt vielfältige Aggressionsarten. Um sie erfolgreich umtrainieren zu können, benötigen wir ein umfangreiches Wissen über die Art der Aggression, die Entstehung und die alternativen Verhaltensweisen. 

 

Die Stresssignale müssen wir erkennen können, um künftigen Problemen vorzubeugen oder Auslöser von Problematiken zu erkennen. 

 

Umgang mit Aggressionen

Der Umgang mit Aggressionen ist ein sensibles und komplexes Thema, denn das Zusammenspiel von guten Prognosen und gefährlichem Handeln ist oft nur ein schmaler Grat auf dem wir uns befinden. Deshalb wird auch dieses Thema auch in anderen Unterrichtseinheiten immer wieder einfließen. Wir besprechen Fallaufgaben, eigene Erlebnisse und analysieren Videomaterial, um den Blick für die kleinen Auslöser und den richtigen und sicheren Umgang zu schärfen.

 

Viele wichtige Aspekte müssen wir bereits vor den eigentlichen Trainingsmaßnahmen analysieren und berücksichtigen, um Gefahrenquellen auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Die Sicherheit im Umgang mit Aggressionen beim Hund steht bei uns immer an oberster Stelle.

 

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